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Ändere Dein Money Mindset, Wenn Du Nicht Ständig Pleite Sein Willst

Photo Credit: @arrivipartenzeit via Twenty20

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Was bedeutet Money Mindset überhaupt? Ganz einfach! Unser Geldbewusstsein. Es handelt sich um unser Blick auf Geld. Was wir darüber fühlen und denken. Und diese Ansichten spielen eine große Rolle in Bezug auf deine reale finanzielle Situation.

Heute möchte ich auf dieses Thema eingehen, welches die meisten von uns betreffen – gerade jetzt in der Zeit zwischen den Urlaubsreisen, Partys, den Geschenken und die Zeit mit der Familie. . . Es ist wird unvermeidlich sein, dass an irgendeinem Punkt in den nächsten Wochen das Geld eine Hauptrolle in deinem Leben spielen wird.

Bitte nicht überrascht sein, aber wie du selbst über Geld denkst und fühlst kann anders sein als bei anderen Menschen. Wir sind alle unterschiedlich, aber Forschungen haben gezeigt, dass wir mehr von unserem Umfeld beeinflusst werden als wir denken. In keinem Bereich ist dies stärker der Fall als wenn es um das gute Geld geht.

D. h. sind wir komplett am Arsch, wenn Freunde und Familie grundsätzlich unter Ängsten vor Geldnot leiden? Müssen wir die Menschen in unserem Umfeld ändern, damit wir uns ändern können?

Auf gar keinen Fall! Hier sind 6 kleine Änderungen, die du an deinem Money Mindset vornehmen kannst, und die sich groß auszahlen werden:

#1 – Schreibe dir selbst einen großen Realitätsscheck

Ich weiß, ich weiß . . . Dies wirst du höchstwahrscheinlich bereits wissen, aber lass mich dich daran erinnern: die Hälfte der Weltbevölkerung, also fast 4 Milliarden Menschen, haben etwa 2 Euro täglich zur Verfügung. Und 80% der gesamten Bevölkerung müssen mit unter 10 Euro am Tag auskommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du in keiner dieser beiden Gruppen fällst. Verstehe mich nicht falsch: es ist absolut nichts Falsches daran, mehr zu wollen! Aber du musst wissen, dass wirklicher Reichtum damit beginnt, die Dinge wertzuschätzen, die du aktuell besitzt.

Also wenn du keine Geldsorgen mehr haben möchtest, fang damit an, die Dinge zu schätzen, die du hast und dies auch zu einer Angewohnheit zu machen. Du hast ein Dach über dem Kopf, du hast sauberes, fließendes Wasser und wahrscheinlich mega coole Klamotten. Oprah hat es am besten zum Ausdruck gebracht als sie mal sagte:

Sei dankbar für das, was du hast, und du bekommst mehr. Wenn du dich darauf konzentrierst, was du nicht hast, wirst du niemals genug haben.

#2 – Wende ein Geld-Mantra an

Ein ganz einfacher Satz, den du dir automatisch selbst sagst und ständig wiederholst. Du wirst feststellen, dass sich mit der Zeit dein Money-Mindset ändert.

Diesen Tipp nutze ich selbst, um meine Angst vor Geldknappheit zu überwinden.

Jedes Mal, wenn du dich von Geld “trennst”, d. h. eine Rechnung bezahlst oder einkaufen gehst, sage folgendes: “Es ist immer mehr als genug da, wo es hergekommen ist.” Das mag sein, dass sich das total bescheuert anhört, aber die Worte, die wir uns selbst sagen, sind so machtvoll. Und es ist super simpel in der Anwendung. Die Wiederholung und die Macht der Gewohnheit sind der Schlüssel. Lese hierzu auch den Artikel über die Macht von Affirmationen.

#3 – Sorge für deine eigenen Luxusmomente

Wer sagt, dass du keine schönen Dinner Abende zu Hause haben kannst? Ich habe es oftmals lieber, zu Hause zu essen. Meine Gerichte schmecken besser, sind gesünder und kosten nur ein Bruchteil. Du kannst aus jedem einfachen Abendessen ein luxuriöses Dinner machen, wenn du z. B. schönes Geschirr verwendest, Kerzen anzündest, ein schönes Outfit trägst und tolle Musik im Hintergrund laufen lässt. Mit wenig Aufwand lässt sich aus einem günstigen Abendessen ein großartiges Dinner machen. Einer meiner liebsten Ressourcen für einfache und kostengünstige Rezepte ist das Springlane Magazin.

#4 – Richte ein Fun-Konto ein

Bevor ich näher auf dieses Thema eingehe, muss ich unbedingt noch klar machen, dass dein Partner und du die selbe Einstellung haben müsst. Du kannst Freunde und Familie nicht ändern, aber es ist super wichtig, dass du gemeinsam mit deinem Freund die selbe Linie fährt, wenn es um eure Finanzen geht. Ihr könnt euch doch zur Aufgabe machen, zusammen an den Ängsten vor Geldmangel zu arbeiten. In diesem Zusammenhang kann das Fun-Konto super hilfreich sein.

Was ist ein Fun-Konto? Ein Unterkonto deines Bankkontos, ein Sparschwein oder einfach nur ein “Mason Jar”, das für das reine Vergnügen vorgesehen ist. Also dieses Geld ist ausschließlich dafür gedacht, fein essen oder ins Kino zu gehen oder andere Fun Dinge, zu denen du und dein Freund normalerweise sagen würdet “das können wir uns nicht leisten”.

#5 – Eigne dir Wissen an

Ich kann nur empfehlen Bücher und Blogs über Geld und das richtige Haushalten mit Geld sowie finanziellen Tipps zu lesen. Leider lernen wir solche Dinge nicht in der Schule. D. h. du musst dich mit dem richtigen Wissen versorgen, damit du lernst, mit Geld umzugehen. Im Prinzip ist es egal, ob du Bücher und Blogs liest, Podcasts hörst oder vielleicht sogar an Workshops teilnimmst, wichtig ist nur, dass du das Erlernte auch anwendest. Insbesondere dann, wenn du mehr Geld haben möchtest. Und apropos Workshops! Diese können etwas cheesy sein und die Anbieter könnten versuchen, dir Produkte anzudrehen. Aber das macht nichts. Du lernst trotzdem jede Menge!

#6 – Verbreite den Reichtum

Das ist eine weitere Strategie, die ich gerne selbst ständig angewendet habe. Es mag sein, dass dies ziemlich unlogisch klingt – jedes Mal, wenn du das Gefühl hast, nicht genug Geld zu haben, dann gebe etwas zurück. Wenn du z. B. in einer Geldkrise steckst und deine Gedanken ständig um den Mangel kreisen, dann spende eine winzig kleine Summe an eine Charity Organisation deiner Wahl.

Eine weitere Möglichkeit, Reichtum zu verbreiten, ist es, großzügig im Umgang mit deiner Familie und deinen Freunden zu sein. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sagt “Ich lade dich ein”. Auch wenn es sich um etwas simples handelt wie einen Kaffee ausgeben oder zu einem hausgemachten Abendessen einladen. Wie ich bereits angesprochen habe: du kannst nicht die Einstellung zum Geld deiner Familie oder deiner Freunde ändern. Aber du kannst das lebende Beispiel für eine Realität von Fülle sein.

Hast du es auch geschafft, dein Money Mindset zu ändern und damit auch deine finanzielle Situation? Wenn ja, wie genau hast du das gemacht? Wenn du dich aktuell in einer solchen Änderungsphase befindest, mit welchen der 6 Tipps konntest du dich am meisten identifizieren?

XOXO
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