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10 Dinge, Um Dein Leben In 2020 In Den Griff Zu Bekommen

Photo credit: Shutterstock

Bereit, dein Leben in 2020 in den Griff zu bekommen und umzukrempeln? “Neues Jahr, neues ich?” hört man Leute oft sagen. So ein neues Jahr beginnt immer vielversprechend, wird seinem Potential aber in den meisten Fällen nie gerecht. Warum ist das so? Warum fangen wir stark an, um dann auf der Strecke die Motivation zu verlieren? Hauptsächlich, weil wir gerne mit großen, schwer erreichbaren Zielen den Jahresauftakt machen und dabei versäumen, deren Umsetzung anständig zu planen.

Was aber auch passiert: dass wir im Verlauf die Leidenschaft für ein Ziel verlieren oder vergessen, warum wir überhaupt mal dafür gebrannt haben. Jetzt ist die perfekte Zeit um unser Leben umzukrempeln! Aber das gelingt uns nur dann, wenn wir dieses Jahr mit klarem Verstand und einer smarten Vision angehen.

1. Überprüfe deine Stärken und Schwächen

Der beste Ort, um mit unglaublichen Lebensveränderungen zu beginnen wäre eine ehrliche Liste, auf der deine Stärken und Schwächen aufgeführt sind. Solltest du damit zu kämpfen haben, kannst du auch unter Freunden und Kollegen deren Feedback zu dir erfragen und die Ergebnisse mit in die Liste aufnehmen.

Vieles fällt einem wie Schuppen von den Augen, wenn man die eigenen Stärken und Schwächen mal in aller Übersicht vor sich ausgebreitet betrachten kann. Es hilft zu identifizieren, wo man sich verbessern könnte. Deine Stärken und Schwächen sind nicht in Stein gemeißelt. Du kannst jederzeit an ihnen arbeiten und Optimierungen vornehmen. Wenn du also bereit bist, dein Leben in Ordnung zu bringen, beginne damit, den Dingen, in denen du gut bist, und schau genau wie du sie nutzt. Dann schau dir deine Schwächen an und finde heraus wie du sie kompensieren oder aus ihnen Stärken machen kannst.

2. Plane die Veränderung

Veränderung kommt nicht über Nacht. Du musst aktiv darauf hinarbeiten bis Veränderungen greifen. Dafür musst du einen Plan erstellen. Liste die Mini-Schritte auf, die du dafür gehen musst. Wirst du eine Sache in Angriff nehmen, die deine Zuversicht täglich stärken wird? Gibt es eine Schwäche, an der du wirklich arbeiten müsstest, um wirklich erfolgreich zu werden? Hier erfährst du wie du mega produktiv sein kannst.

Für mich persönlich funktioniert der beste Weg, Pläne zu schmieden, wenn ich Micro-Deadlines für mich festlege. Z. B. drei Mal in der Woche, Sport zu machen oder mich selbst motivieren, jeden Samstag 30 Minuten am Stück an einem Blog-Artikel zu schreiben. Daneben führe ich noch eine Liste mit Geschenken, die ich mir mache, wie z. B. einen neuen Computer, Urlaubstickets, eine Gesichtsmaske, etc. Eben kleine und große Dinge, mit denen ich mich zwischendurch immer mal wieder belohne.

3. Lerne von Anderen

Wenn du ein Ziel hast, wäre der beste Weg, sich selbst zu motivieren und zu inspirieren, indem man von jemandem lernt, der schon an diesem Punkt gewesen ist und ihn gemeistert hat. Ich z. B. habe an einigen Lecturio Online Workshops teilgenommen. Dort gibt es etliche Kurse, die einen persönlich bei der Weiterentwicklung helfen. Wie wäre es mit “Mehr schaffen in weniger Zeit” oder mit “Rhetorik und Kommunikation”?

Ich suche ständig nach neuen Wegen, um von Menschen zu lernen, die mich inspirieren. Es gibt natürlich auch andere Wege als meine. Du könntest dir vielleicht einen Mentor innerhalb deines Geschäftsfeldes suchen oder herausfinden, wann jemand, den du bewunderst, ein Q&A macht.

4. Verschwende nicht zu viel Zeit auf Denken

Denken führt zur Inaktivität. Es ist das gleiche wie mit der Angst. Sich vor Konsequenzen zu fürchten, kann dazu führen, dass man einfriert anstatt Verantwortung zu übernehmen und Aufgaben einfach anzupacken. In der Vergangenheit habe ich mich des Öfteren beider Vergehen schuldig gemacht. Ich bin zu lange in der Research-Phase hängengeblieben und dann bequem geworden. Wenn du Veränderungen in deinem Leben vorantreiben möchtest, tust du natürlich gut daran, sie gründlich zu planen. Aber plane nicht zu lang.

Der beste Weg, dein Leben zu ändern, ist es, dein Leben einfach zu leben und auf dem Weg dann, die notwendigen Korrekturen vorzunehmen. Nutze Planner, um dein bestmögliches Leben jeden Tag zu planen.

5. Ändere nicht dein Handeln, ändere das System

Ich habe letztens einen wirklich interessanten Beitrag von Seth Godin gelesen, in dem es darum geht wie er und sein Team in einem Projekt eine ganze Menge Fehler machten. Je öfter sie den Prozess wiederholten, desto weniger die Fehlerquellen, aber ganz ausmerzen konnten sie die Fehler nicht. Er stellte dann das ganze Projekt auf den Kopf, um den Fehlern, die sie machten, auf die Spur zu kommen. Aber das Projekt lief weiterhin schief.

Irgendwann kamen sie auf das Problem: sie änderten das bisherige Vorgehen, mit dem sie im Projekt arbeiteten und prüften es auf Fehler anstatt sich selbst zu analysieren und zu verändern. Wenn du versuchst, große Veränderungen in deinem Leben durchzusetzen und dabei scheiterst, solltest du das System ändern nicht dein Vorgehen. Wie ließe sich das auf den Umgang etwa mit deiner To-Do Liste übertragen? Müsstest du vielleicht dein wöchentliches System wechseln, um produktiver zu werden?

6. Verfolge deinen Fortschritt

Wenn du entscheidende Veränderungen erzielen möchtest, musst du deinen Fortschritt nachvollziehen können. Dafür solltest du dir stets aufschreiben, wenn etwas besonders gut funktioniert oder du eine Aufgabe abgeschlossen hast. Verfolge jeden Fortschritt. Auf diese Weise stellst du sicher, dass du auf Kurs bleibst. Ein genialer Weg, das zu tun, wäre eine Kettenmethode zu kreieren. Dafür brauchst du lediglich eine monatliche Übersicht und einen Stift und jedes Mal, wenn du eine größere Aktion erledigt hast, machst du dort ein Kreuz. Das wird dafür sorgen, dass du diszipliniert und motiviert bleibst, und außerdem hilft es dir dabei deinen Fortschritt zu protokollieren.

Du kannst  auch ein bisschen Selbstreflektion hinzufügen, indem du dir täglich Notizen dazu machst wie es gerade läuft und wie du dich dabei fühlst.

7. Ändere die Art wie du über dich selbst sprichst

Hier und da ein bisschen an der Sprache feilen kann riesige Unterschiede machen. Zu allererst – und das ist etwas, das mir selbst ständig unterläuft – sage nicht, dass du etwas nicht kannst, wenn du eigentlich meinst, dass du es nicht können willst. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das trifft meist auf Dinge zu wie zum Beispiel den Versuch einer Diät oder eines Workouts. In solchen Zusammenhängen sagen wir gerne: “Wow, ich glaube nicht, dass ich das könnte!“. Obwohl es eigentlich so ist, dass wir durchaus könnten, würden wir uns ernsthaft dazu motivieren. Das ist eine sehr beschränkende Art, über sich selbst zu sprechen. Und es wirkt so als würden die Menschen, die den Marathon tatsächlich laufen und sonst auch Großes vollbringen, etwas hätten, was du nicht hast. Stattdessen solltest du lieber sagen “Wow, ich glaub das wollte ich nicht machen!”. Denn du könntest den Mount Everest besteigen, Veganer werden und vor Tausenden von Leuten auftreten, wenn du es wirklich wolltest. Es läge in deinen Händen. Die Wahrheit ist aber, du möchtest diese Dinge alle nicht.

Du solltest rigoros alle negativen inneren Monologe aus deinem Vokabular streichen. Ab jetzt nur noch positive Gedanken und Worte! Jeder macht Fehler! Übernimm für sie Verantwortung und mach weiter. Du kannst nicht wachsen, wenn du deine Fehler nicht akzeptierst.

8. Gib dir selbst die Werkzeuge die du brauchst

Du brauchst ein Werkzeug-Set, um erfolgreich zu werden. Es gibt online etliche Quellen, die dabei behilflich sind, die notwendigen Werkzeuge zu bekommen. Aber es geht nichts über einen den guten alten Stift und ein Blatt Papier. Meine Obsession mit Büromaterial kennt keine Grenzen.

Ich wäre ohne meinen Planner verloren. Ich muss die Ziele, die ich erreichen möchte und wie ich sie erreichen möchte, aufschreiben, um in meinem Kopf den Überblick zu behalten. Es gibt zu viel zu tun und so viele Dinge zum Abhaken, dass es wirklich wichtig ist, sich die Zeit zu nehmen, alle Gedanken festzuhalten.

9. Akzeptiere, was du nicht weißt

Zum Auftakt des Jahres habe ich viel gelesen und bin dabei auch über einen interessanten Beitrag von Malcolm Gladwell zum Thema Ketchup gestolpert. Im Wesentlichen stellte er Nachforschungen darüber an, warum Heinz der führende Tomatenketchup-Hersteller ist und bisher keine andere Marke Heinz den Spitzenrang streitig machen konnte. Er schreibt also diesen wohl durchdachten, gut recherchierten Beitrag über all die “Major Player” sowie die entscheidenden Faktoren in der Gewürz-Branche und traf sich mit dem Experten auf dem Gebiet, Howard Moskowitz. Wenn also jemand wissen sollte, warum kein Wettbewerber Heinz als Spitzenreiter verdrängen konnte, dann wäre das Moskowitz.

Nachdem Gladwell also einige Tage mit Moskowitz verbrachte und eine große Story über diesen Experten geschrieben hat, beendet er den Aufsatz im Grunde damit, dass selbst Howard Moskowitz keine Erklärung für das Phänomen Heinz hat. Selbst der Typ, der es wissen müsste, hat keine Erklärung und tut noch nicht mal so als ob. Stattdessen sagt er einfach: „Meiner Meinung nach ist Ketchup einfach Ketchup.” Unwissenheit kann eine wunderschöne Sache sein. Also, akzeptiere die Dinge einfach, die du nicht weißt. Es wird immer eine Gelegenheit zum Dazulernen geben.

10. Denke wie ein Leader

Egal, in welcher Rolle du dich wiederfinden solltest, grundsätzlich hast du das Potential, ein Leader zu sein. Es bedeutet einfach, der Erste zu sein. Der, der im Notfall handelt. Menschen verlassen sich darauf, dass du für sie Lösungen findest und fühlen sich zu dir hingezogen. Es gab vor kurzem eine Meldung über einen McDonald’s Customer Service Mitarbeiter, dessen Manieren und gewählte Ausdrucksform viral ging. Seither ist er eine lokale Attraktion. Menschen filmen ihre Begegnungen mit ihm. Er führt dort, wo andere folgen. Dadurch, dass er eine bemerkenswerte Dienstleistung erbrachte, ragt er als Leader heraus und wurde zum Aushängeschild seiner Firma. Er geht einen eigenen Weg, packt dabei Teile seines Herzens und seiner Seele in den Job, und genau das macht ihn zu einem Leader.

Hab einfach genug Mut, um die Dinge auch mal anders zu machen.

XOXO
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